rasurroutine – von Anfang bis Ende

Suchen Sie eine einfache und übersichtliche Anleitung zu den einzelnen Schritten der Rasur, um endlich richtig mit der Nassrasur zu beginnen? Dann sind Sie hier genau richtig. Im Folgenden finden Sie eine angemessen detaillierte Beschreibung des Rasurrituals – von Anfang bis Ende.

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Zusammenfassung

  • Eine Rasurroutine ist mehr als nur ein paar Züge mit dem Rasierer – sie ist ein kompletter Prozess, der die Haut vor, während und nach der Rasur vorbereitet, schützt und pflegt.

  • Die richtigen Schritte – wie Reinigung, Aufweichen, Rasiertechnik und After Shave – reduzieren Irritationen, Rasierpickel und eingewachsene Haare.

  • Die Wahl der passenden Produkte für Ihren Hauttyp und Bartwuchs macht einen großen Unterschied für Komfort und Ergebnis.


1. die vorbereitungen – reinigung und
pre-shave

Die Grundlage jeder Rasur – wie bei allem anderen – ist Vorbereitung, Vorbereitung und nochmals Vorbereitung. Klassisch ist es, sich während oder direkt nach dem Duschen zu rasieren, wenn das Badezimmer warm und feucht ist, wodurch Haut und Barthaare weicher werden.

Am besten ist es jedoch, das Gesicht vor der Rasur mit warmem Wasser zu reinigen um Schmutz, Öl und Verunreinigungen zu entfernen. So beugen Sie Irritationen, Rötungen und eingewachsenen Haaren vor, indem Sie eine saubere Oberfläche für die Klinge schaffen, die Haare aufweichen und die Haut auf eine gründlichere Rasur vorbereiten. Saubere, gut durchfeuchtete Haut lässt die Klinge leichter gleiten und reduziert das Risiko von Schnitten und Infektionen. Verwenden Sie eine milde Gesichtsreinigung wie Gents Skin – sie reinigt tiefenwirksam, schützt die Hautbarriere und spendet Feuchtigkeit und ist zudem parfümfrei – und verzichten Sie anschließend auf das Abtrocknen. Lassen Sie die Haut feucht!

Peelen Sie die Haut außerdem idealerweise einmal pro Woche – ein sanftes Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und hilft, eingewachsene Haare zu vermeiden. Massieren Sie vorsichtig und vermeiden Sie zu starkes Reiben.

Bei besonders kräftigem Bartwuchs und/oder trockener, empfindlicher Haut kann ein Pre-Shave sinnvoll sein. Manche verwenden klassisches Rasieröl, es gibt jedoch auch Pre-Shaves in Pastenform, die dünn aufgetragen und eine Minute einwirken gelassen werden.

2. rasierschaum

Danach folgt der Rasierschaum – gemeint sind vor allem eine hochwertige Rasiercreme oder Rasierseife, die mit warmem Wasser und einem Rasierpinsel zu einem cremigen, dichten Schaum aufgeschlagen werden. Dieser bietet optimalen Schutz und hervorragende Gleitfähigkeit für den Rasierer.

Rasierseife erfordert aufgrund ihrer festen Konsistenz etwas mehr Zeit und Technik, ist aber ein Ritual, auf das echte Rasurliebhaber nicht verzichten möchten. Schlagen Sie den Schaum mit einem feuchten Pinsel auf (bei Bedarf Wasser hinzufügen), bis er an Softeis oder steif geschlagene Sahne erinnert. Spülen Sie den Pinsel anschließend aus, drücken Sie überschüssiges Wasser vorsichtig aus und hängen Sie ihn zum Trocknen auf.

Rasiercreme wird ebenfalls mit warmem Wasser aufgeschlagen und erzeugt denselben reichhaltigen Schaum, lässt sich dank ihrer weicheren, pastösen Konsistenz aber auch problemlos mit den Fingern aufschäumen – besonders praktisch auf Reisen. Verwenden Sie dabei leichte, schnelle Kreisbewegungen, damit die Barthaare nicht in die Haut gedrückt werden – sie sollen aufgerichtet werden.

3. sicherheitsrasierer: zeit für die rasur!

Wir empfehlen grundsätzlich einen klassischen Sicherheitsrasierer mit scharfen Doppelklingen, da diese eine besonders gründliche Rasur ermöglichen und gleichzeitig hautschonend sind. Doppelklingen sind zudem deutlich günstiger als Gillette-Klingen und dabei oft effektiver.

Gerne empfehlen wir den neuen Sailor’s 99R mit klassischer „Butterfly“-Mechanik, die einen schnellen und einfachen Klingenwechsel ermöglicht. Die neue Version bietet außerdem eine verbesserte Klingenexposition und eignet sich damit sowohl für normalen als auch für sehr kräftigen Bartwuchs – auch bei empfindlicher Haut.

Für alle, die es lieber schlicht und besonders sanft mögen, etwa bei weichem Bartwuchs, ist der Sailor’s 98R eine gute Alternative. Hier wird der Kopf zum Klingenwechsel manuell zerlegt.

4. post-shave

Nach der Rasur sollte die Haut mit verschiedenen After-Shave-Produkten beruhigt und mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Ein klassisches After Shave Splash mit Alkohol (und oft Duftstoffen) kann empfindliche Haut austrocknen und reizen – auch wenn Proraso gute Alternativen mit ausgleichenden Inhaltsstoffen bietet. Häufig empfehlen wir ein After Shave Balm in Cremeform, das beruhigt, pflegt und weniger Duftstoffe enthält. After Shave Gel, unter anderem von Benjamin Barber und Sailor’s, ist eine Gelvariante, die Alkohol, Duft und feuchtigkeitsspendendes Gel kombiniert.

5. abschließen mit feuchtigkeitscreme

Der Abschluss mit einer Gesichtscreme – oder Moisturizer – ist ein angenehmer Ausklang der Rasurerfahrung.

Vielleicht fragen Sie sich: Wenn ich bereits ein feuchtigkeitsspendendes After Shave Balm verwendet habe, brauche ich dann noch eine Gesichtscreme? Notwendig ist das nicht für jeden. Funktional betrachtet handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Produkte mit jeweils eigener Aufgabe. Das Balm ist eine Spezialpflege zur Beruhigung rasurbedingter Irritationen, während ein Moisturizer eine tägliche Pflege zur Aufrechterhaltung des Feuchtigkeitshaushalts der Haut ist. Der Moisturizer kann außerdem im gesamten Gesicht als abschließende Pflege nach der Reinigung verwendet werden.

Das war’s – die komplette Rasurroutine von Anfang bis Ende. Ein rundum gelungenes Ergebnis, oder? Und falls es unterwegs doch zu einem kleinen Schnitt gekommen ist, wissen Sie ja: Der Alaunstift stoppt die Blutung im Handumdrehen.

Geschafft! Sie sind im Ziel angekommen und haben obendrein ein angenehmes Rasurerlebnis genossen. Gar nicht so kompliziert, oder?