Mark
Der Duft ist wie ein Code für den, der ihn trägt. Die Grenzen sind längst verwischt, aber für mich ist er definitiv maskulin: dominant, männlich, animalisch — verdammt, es liegt eine Art sexuelle Spannung in der Luft, wenn man ihn trägt. Wenn ich es kurz, brutal und ganz spontan sagen soll — eine Tischlerwerkstatt, warm von der Arbeit, frisch gesägtes Holz, besonders das mit hohem Harzanteil, und der Geruch, der in der Luft liegt. Dazu Leder und ein Hauch von süßem Rauch. Er bleibt lange auf der Haut, noch länger auf der Kleidung. Er erdrückt nicht — solange man es nicht übertreibt. Im Laufe des Tages erinnert er dezent an sich selbst mit leichten Berührungen. Er hat eine gute Ausstrahlung und lässt die Leute zweifeln: „Soll ich fragen oder nicht fragen, was das für ein Duft ist?“ Zumindest bekomme ich die Gelegenheit, meine Geschichte zu erzählen. Definitiv Herbst. Winter. Definitiv ein rauer Duft. Es wäre unehrlich, ihn vorbehaltlos zu empfehlen. Er ist verdammt gut. Ich würde ihn lieber für mich als persönliche Signaturduft reservieren.