Rasierpickel
Rasierpickel und eingewachsene Barthaare
Geschrieben mit Barbier Simon
Das Auftreten von sogenannten Rasierpickeln, Rötungen und Irritationen muss nicht unbedingt bedeuten, dass Sie zu empfindlicher Haut neigen. Da Sie mit scharfen Rasierklingen oder einer Messerschneide über Ihr Gesicht gegangen sind, besteht immer die Möglichkeit, dass Bakterien eindringen, wenn die Oberfläche rund um den Haarfollikel gereizt wird. Dies ist nicht zuletzt ein Problem bei Menschen mit starkem Bartwuchs.
Eingewachsene Haare sind eine Form entzündeter Haarfollikel, die niemanden erfreut, bei der sich gekrümmte Haare in die Haut bohren. Das liegt daran, dass die Haare nach dem Abschneiden beim Nachwachsen auf eine Barriere in Form einer zähen Schicht abgestorbener Hautzellen treffen, die auf der Haut liegt. Da die Haare nicht weiter nach außen wachsen können, werden sie zurück in ihre Haarfollikel gedrängt, legen sich doppelt oder wachsen in andere Haarfollikel hinein. Die Haut in Ihrem Gesicht interpretiert das Haar als Fremdkörper, und es entsteht eine unangenehme Entzündung. Das Ergebnis zeigt sich im besten Fall als Rötung oder Juckreiz, kann aber im schlimmsten Fall zu einem eitrigen Pickel werden. Dies lässt sich weitgehend vermeiden, indem man einen Sicherheitshobel verwendet und die Haut beim Rasieren sorgfältig strafft. Der Grund, warum der Sicherheitshobel eine viel bessere Alternative ist, liegt darin, dass die Klingen im Allgemeinen schärfer sind und der Hobel so nah an die Haut kommt, dass die oberste Schicht abgestorbener Hautzellen mit entfernt wird. Dadurch kann das Barthaar ohne Widerstand wieder herauswachsen.
Der Grund, warum der Sicherheitshobel so viel besser ist, liegt darin, dass er so nah an die Haut kommt, dass die oberste Schicht abgestorbener Hautzellen mit entfernt wird. Dadurch kann das Barthaar ohne Widerstand wieder herauswachsen.
Ein weiterer Tipp gegen eingewachsene Haare ist, die Haut regelmäßig zu exfolieren. Verwenden Sie vor der Rasur hin und wieder gerne ein chemisches Peeling (zum Beispiel mit Produkten, die AHA-Säuren enthalten), da Sie dadurch abgestorbene Hautzellen effektiv entfernen und gleichzeitig eingewachsene Haare anheben. Die Rasur wird auch gründlicher, da sie sich nicht erst durch mehrere Schichten alter, unreiner Haut arbeiten muss. Ein gutes chemisches Peeling ist Dermalogicas Daily Microfoliant. Ein Beispiel für ein gutes After-Shave-Balsam für Menschen mit Problemen durch eingewachsene Haare und Rasierpickel ist Benjamin Barber Post Shave Gel.
Viele der Probleme, die durch die Rasur entstehen, lassen sich natürlich vorbeugen, und nicht selten sind sie das Ergebnis einer falschen Rasurtechnik oder davon, dass man die Haut nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt oder nicht richtig vorbereitet hat. Wenn Sie sich rasieren, ohne dass die Haut genügend Rasiercreme, Rasierseife oder Öl erhalten hat, steigt das Risiko einer Hautreizung aus naheliegenden Gründen. Jeder weiß, was passiert, wenn man bei der Vorbereitung schludert. Trockenrasur ist niemals in Ordnung und kann Ihrer Haut auf Dauer ernsthafte Probleme bereiten.
In der Zwischenzeit gilt: Wenn Sie ernsthafte Probleme bekommen, lassen Sie Ihre Haut eine Zeit lang von allen Rasierwerkzeugen in Ruhe und lassen Sie sich einen Bart wachsen. Zumindest bis sich Ihr Gesicht von den Beschwerden erholt hat.
4 Tipps zur Vorbeugung von Rasierpickeln
1) Direkt nach der Rasur sollten Sie ein After-Shave-Balsam mit einer leichten Säure verwenden, zum Beispiel Lernberger Stafsing S.O.S Barrier Repair Cream oder Benjamin Barber Post Shave Gel, ein multifunktionales Gelbalsam, das speziell entwickelt wurde, um eingewachsenen Haaren entgegenzuwirken und die Haut nach der Rasur zu regenerieren. Das Gel lindert Brennen, wirkt roten Punkten entgegen und stärkt die Barrierefunktion der Haut.
2) Am Tag nach der Rasur sollten Sie ein Peeling/Scrub verwenden, das abgestorbene Hautzellen entfernt und gleichzeitig die Haut stimuliert und weicher macht. Je weicher die Haut, desto leichter findet das Haar seinen Weg durch die äußeren Hautschichten.
3) Wenn Sie sich mit einem Sicherheitshobel rasieren, können Sie Rasierpickel vollständig vermeiden. Ein Sicherheitshobel rasiert extrem nah an der Haut und entfernt dabei auch die oberste Schicht abgestorbener Hautzellen, wodurch nachwachsende Haare leichter durch die Haut dringen können.
4) Eingewachsene Haare lassen sich durch die Verwendung guter Produkte vorbeugen, die Haut und Haare weich machen und gleichzeitig entzündungshemmend wirken.