haarwachs, haargel oder pomade – was ist der unterschied?

Als Verbraucher begegnet man häufig verschiedenen Kategorien von Stylingprodukten für das Haar. Am verbreitetsten ist Haarwachs, daneben gibt es jedoch auch Haargel, während die klassische Pomade in den letzten Jahren zunehmend ein Comeback erlebt hat. Doch worin liegt eigentlich der Unterschied? Verwenden Sie das richtige Produkt für Ihren Haartyp? Hier versuchen wir, den Begriffsdschungel der Stylingwelt etwas zu entwirren.

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Zusammenfassung

  • Haarwachs ermöglicht flexibles Styling und ist in vielen Varianten für unterschiedliche Haartypen erhältlich.

  • Haargel bietet starken Halt und hohen Glanz, kann jedoch empfindliche Kopfhaut austrocknen.

  • Pomade sorgt für natürlichen Glanz und eignet sich ideal für Slick-Back-Frisuren und klassische Styles.


Haarwachs

Nach wie vor ist „Haarwachs“ die gängigste und beliebteste Produktform zum Stylen der Haare. Der große Vorteil von Wachs liegt in der enormen Vielfalt an Varianten und Texturen, die für unterschiedliche Haartypen entwickelt wurden. Für nahezu jeden Haartyp gibt es ein passendes Wachs, abgestimmt auf Konsistenz und Glanzgrad.

Wer kurzes Haar hat und einen matten Look mit sehr starkem Halt oder einen eher „spiky“ und lässig zerzausten Stil bevorzugt, liegt mit Sailor's Fiber Wax genau richtig. Matte Wachse eignen sich übrigens hervorragend für den bewusst unordentlichen „gerade aus dem Bett gekommen“-Look, der sich auch mit sogenannten Clay- oder Mud-Wachsen erzielen lässt. Die einfachste Wahl für alle, die mittleren Glanz und mittleren Halt suchen, ist häufig das grüne Sailor's Foaming Wax, während Wachse für längeres Haar etwas anspruchsvoller sein können – insbesondere dann, wenn zusätzlich ein gewisser Glanz gewünscht wird.

Suchen Sie ein Wachs mit starkem Halt und geringer natürlicher Glanzwirkung, ist Benjamin Barber Hair Wax eine ausgezeichnete Wahl. Es lässt sich leicht verarbeiten und bietet die perfekte Balance zwischen Halt und Flexibilität. Wer außerdem Benjamin Barber Oud mag, wird dieses Wachs besonders schätzen, da es einen subtilen und eleganten Oud-Duft mit Noten von Leder, Datteln und Sandelholz besitzt.

Nehmen Sie zunächst eine kleine Menge Wachs in die Hände und reiben Sie die Handflächen aneinander, damit sich das Wachs „erwärmt“. Tragen Sie das Wachs anschließend ähnlich wie Shampoo auf das Haar auf. Arbeiten Sie es bis zu den Haarwurzeln ein und verteilen Sie es bis in die Spitzen.

Haargel

Haargel ist ein flüssiges, transparentes Produkt, das meist in feuchtes Haar eingearbeitet wird. Beim Trocknen härtet das Gel aus und wird sehr fest und starr – das Haar bleibt also zuverlässig in Form. Perfekt für einen Wet-Look mit sehr starkem Halt, weshalb es besonders bei etwas längerem, zurückgekämmtem Haar beliebt ist. Gel wird jedoch auch bei kürzeren Frisuren eingesetzt, wenn ein markanter Textureffekt mit gleichzeitigem Glanz erzielt werden soll.

Neben der Tatsache, dass Haargel bei ungeeignetem Haar schnell schwer wirken kann, ist oft auch die Zusammensetzung problematisch, sofern man keine biologischen Alternativen findet (die es durchaus gibt). Austrocknender Alkohol sowie Chemikalien wie Sulfite und Ammoniak sind keine Seltenheit unter den Inhaltsstoffen – etwas, das Menschen mit empfindlicher Kopfhaut berücksichtigen sollten. Haargel wird meist in Tuben angeboten, ist jedoch auch als Spray erhältlich.

Pomade

Die klassische Pomade hat in den letzten Jahren ein starkes Comeback erlebt – vor allem bei Menschen, die einen Slick-Back-Look oder einfach einen natürlicheren Glanz als den typischen Gel-Glanz anstreben. Es handelt sich um ein Produkt mit traditionsreicher Geschichte, das oft mit Retroästhetik verbunden wird, sich jedoch weiterentwickelt und dank Schauspielern wie Leonardo DiCaprio neue Popularität gewonnen hat. Pomade ist zudem eine gute Alternative für trockenes und sprödes Haar – manche mischen sogar etwas Pomade mit einem stärkeren Wachs, um das Beste aus beiden Welten zu kombinieren.

Viele verbinden Pomade daher noch immer mit einem fettigen Look, doch heutzutage sind die meisten Pomaden wasserbasiert, wodurch sie weniger ölig und vielseitiger einsetzbar sind. Pomaden gibt es außerdem in unterschiedlichen Festigkeitsgraden; die italienische Marke Tenax bietet sowohl eine weichere als auch eine stärkere Variante von hoher Qualität an (und sie duften zudem angenehm). Auch die Pomade von American Crew erfreut sich großer Beliebtheit.

Tragen Sie die Pomade auf trockenes bis handtuchtrockenes Haar auf, verwenden Sie dabei etwa eine Menge in der Größe eines Daumennagels und erwärmen Sie das Produkt zwischen den Handflächen. Stylen Sie das Haar nach Wunsch – die besten Ergebnisse erzielt man jedoch meist mit einer nach hinten gekämmten Frisur.

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