Schuppen im Bart?

Für die meisten Männer mit Bart sind Trockenheit und schuppige Hautpartikel ein bekanntes Problem – doch es lässt sich lösen! Mit regelmäßigem Bürsten, Reinigung und Bartöl kommt man im Kampf gegen abgestorbene Hautzellen und unangenehmen Juckreiz bereits sehr weit. Hier sind 3 Tipps, was Sie tun können, wenn Sie Schuppen im Bart haben. Und es ist weniger aufwendig, als Sie vielleicht denken.

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Zusammenfassung

  • Bartschuppen entstehen häufig durch trockene Haut, falsche Reinigung oder Irritationen unter dem Bart.

  • Regelmäßige Reinigung mit Bartshampoo und Peeling hilft dabei, Schuppen und juckende Haut zu reduzieren.

  • Feuchtigkeit durch Bartöl oder Bartbalsam gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, um Bart und Haut im Gleichgewicht zu halten.


Die dunkle Seite des Bartes

Es gibt zwei häufige Gründe, warum die Haut unter Ihrem gepflegten Bart Schuppen entwickeln kann – und oft wirken sie zusammen. Der erste Grund ist trockene Haut, und dass die Haut unter dem Bart besonders trocken werden kann, liegt gerade am Bart selbst. Die Gesichtshaare transportieren Feuchtigkeit von der Haut weg und sorgen außerdem dafür, dass sie schneller verdunstet. Zusätzlich bildet sich unter dem Bart eine Schicht abgestorbener Hautzellen, die Sie sonst beim Rasieren entfernen würden. Diese abgestorbenen Hautzellen bleiben liegen, blockieren die Haut und verhindern eine natürliche Feuchtigkeitsversorgung.

Der zweite Faktor ist ein weit verbreiteter Hefepilz namens Malassezia globosa. Dieser Pilz, der unter dem Haarwuchs gedeihen kann, ernährt sich von den Ölen, die die Haut produziert. Als Nebenprodukt entsteht eine Ölsäure, die die Haut reizt und angreift.

Natürlich gibt es auch einen dritten allgemeinen Faktor: die Geschwindigkeit, mit der Ihre Haut neue Zellen bildet. Die Haut mancher Menschen erneuert sich einfach schneller als die anderer, und auf einer Fläche, die durch den Bart vor Reibung geschützt ist, kann auch dies eine gewisse Rolle spielen.

Hier sind die 3 Dinge, die man bei Schuppen im Bart beachten sollte:

#1 Peelen

Ein Peeling ist normalerweise Schritt zwei – nach der Reinigung – doch bei einem langen Bart ist es einfach praktischer, zuerst die Bartbürste im trockenen Bart zu verwenden, bevor man unter die Dusche geht. Bartbürsten haben viele Vorteile: Sie bringen die Barthaare in Form, verteilen das Bartöl und helfen dabei, abgestorbene Haut aus ihrer letzten Ruhestätte unter dem Bart zu entfernen.

Genau dieser letzte Punkt erklärt auch, warum es sinnvoll ist, zuerst zu peelen und den Bart erst danach unter der Dusche zu reinigen. Mit Bürste und Peeling entfernen Sie abgestorbene Hautzellen effektiv und schaffen eine gute Grundlage dafür, dass feuchtigkeitsspendendes Bartöl in die Haut eindringen kann.

#2 Reinigung von Bart und Haut

Doch es geht nicht nur um Peeling und Mikroben. Auch eine normale Reinigung ist wichtig, und ein gutes Bartshampoo eignet sich hervorragend, um den Bart zu reinigen und ihm etwas zusätzliche Pflege zu schenken. Finden Sie ein Produkt mit Milchsäure, ist das ideal, um abgestorbene Hautzellen auf natürliche Weise zu lösen. Dadurch erhalten Sie gleichzeitig ein sanftes natürliches Peeling, während die Haut beruhigt wird und der Bart angenehm sauber bleibt.

Ein- oder zweimal im Monat kann man – falls es wirklich nötig ist – den Bart mit einem Anti-Schuppen-Shampoo waschen. Da solche Shampoos jedoch austrocknend wirken, ist es anschließend besonders wichtig, die Haut gründlich mit Feuchtigkeit zu versorgen.

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#3 Feuchtigkeit mit Bartöl zuführen

Vielleicht dachten Sie, Bartöl sei nur für den Bart selbst gedacht? Doch genauso wie eine Bartbürste auch der Haut unter dem Bart hilft, liegt die wichtigste Funktion von Bartöl darin, die darunterliegende Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und zu pflegen. Eine gewöhnliche Feuchtigkeitscreme unter einem langen Bart zu verwenden, ist praktisch aussichtslos – mit Bartöl und einer guten Bürste hingegen überhaupt kein Problem.

So geht’s:
Wärmen Sie das Öl leicht in den Händen an, bevor Sie es in den Bart einarbeiten, indem Sie von unten vom Hals zur gegenüberliegenden Wange streichen – zuerst mit der einen Hand und dann mit der anderen. Fahren Sie abwechselnd fort, bis das gesamte Öl im Bart verteilt ist, und bürsten Sie anschließend den Bart von oben mit der Bartbürste durch, damit das Öl leichter bis zur Haut eindringen kann.

― Bonustipp ―

Es gibt außerdem noch einen vierten Grund für schuppigen und entzündeten Bartwuchs, den man kennen sollte und der sich wahrscheinlich nicht mit den oben genannten Tipps beheben lässt. Seborrhoisches Ekzem, auch Seborrhö genannt, ist eine Hauterkrankung, von der etwa 5 % der Bevölkerung betroffen sind. Wenn die oben genannten Ratschläge nicht helfen und die Probleme nicht von selbst verschwinden, könnte es sein, dass Sie unter seborrhoischem Ekzem leiden. In diesem Fall empfehlen wir, eine Behandlung mit Cortimyk auszuprobieren, das in schwedischen Apotheken rezeptfrei erhältlich ist.

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