Erik
Liebe auf den ersten Riecher. War ein bisschen ängstlich, weil es ein Blindkauf war. Ich fand Hikaru Daichi ein wenig zu scharf für meinen Geschmack und dachte, es könnte vielleicht ähnlich sein, aufgrund des ziemlich gleichen Profils. Es ist so luftig, natürlich, süß kandierter Zitrone, etwas süß fruchtig, kiefernartig, holzig, aber auch frisch würzig. Es ist sehr sanft, dünn. Es ist eine Art Duft, den man nur wahrnimmt, wenn man nicht darauf achtet, es ist mehr wie ein Zweit-Haut-Duft, wie eine Frühlingsbrise aus einem Hinoki-Wald. Der Lavendel ist ziemlich prägnant, aber er ist so gut in die Mischung integriert, dass er irgendwie mehr die holzigen Noten unterstützt und ihnen einen zusätzlichen Kräutertouch verleiht. Manchmal hinterlässt die Kombination aus Kiefer und Yuzu fast einen Eindruck von grünem Hojari-Weihrauch. Ein sehr sanfter, höflicher Duft mit eleganten Manieren im japanischen Geist. Wenn Sie also nach einer Art Duft suchen: die Leute riechen Sie, bevor Sie ankommen und werden Sie riechen, nachdem Sie gegangen sind, dann wird dies nicht das Parfüm für Sie sein. Bei vielen Di ser-Düften müssen Sie die westliche "Designer"-Wahrnehmung ablegen, ebenso den mutigen orientalischen Ansatz, da Sie ihn sonst nicht vollständig schätzen werden. Und das ist auch das Ziel der Marke, keinen duftenden Weg hinter sich zu lassen, sondern mehr wie der Besuch der Natur zu sein, welcher keine ewige Erfahrung ist. Dieser Duft kann niemanden stören, er ist sicherer als reguläre Mainstream-Parfums und gleichzeitig ist er kunstvoll und unabhängig (wenn man es so nennen kann). Er hat mehr eine Aura von ätherischem Öl, aber die Materialien sind wirklich reine Essenzen von hoher Qualität durch einen sanften Destillationsprozess.